geheimnis der selbstmotivation

Das Geheimnis der Selbstmotivation

Aug 21, 2021

Ist es Dir auch schon einmal aufgefallen? Wir Menschen scheinen fasziniert vom Thema Motivation zu sein. Kein Wunder, denn wann immer wir mehr Sport treiben, gesünder essen, ein neues berufliches Projekt starten oder den lange gehegten Traum in die Tat umsetzen wollen, brauchen wir den notwendigen Antrieb, um nachhaltig erfolgreich sein zu können. 

Doch genau da liegt das Problem. Wir starten oftmals gar nicht erst. Weil wir uns nicht motiviert, inspiriert oder schlicht und einfach "danach" fühlen. Und ehe wir uns versehen, sind wir dem größten Motivations-Denkfehler überhaupt auf den Leim gegangen.

Der große Denkfehler der Selbstmotivation

Dabei handelt es sich um die Erwartung, dass wir in einem bestimmten Zustand sein müssten (motiviert, inspiriert, kreativ), um ein neues Projekt beginnen zu können. Und so reden wir uns folgende Dinge in den unterschiedlichsten Varianten ein:

  • Wenn ich erstmal eine gute Idee habe, dann fange ich an, mein Buch zu schreiben
  • Wenn ich mich voller Energie fühle, dann starte ich damit, wieder Sport zu treiben
  • Wenn ich von der Muse geküsst werde, entwickele ich das Konzept für den neuen Onlinekurs
  • Wenn ich endlich professionelles Equipment habe, starte ich meinen YouTube Channel
  • Wenn ich motiviert bin, dann fange ich an, in die Umsetzung zu komme

Die Logik dahinter ist so simpel wie tragisch. Wenn man sich erst einmal auf eine bestimmte Art und Weise fühlt, dann beginnt man mit der Umsetzung. Das große Problem hierbei: Wir fühlen uns eigentlich nie "danach". Oder kannst Du Dich daran erinnern, wann Du das letzte Mal gedacht hast: "Wow, ich fühle mich so unglaublich motiviert, dass ich gar nicht anders kann, als anzufangen." Siehst Du, ich auch nicht.

 

Der Mindset-Shift für nachhaltige Selbstmotivation

Um dem Trugschluss des "wenn ich mich X fühle, dann setze ich Y um" zu entkommen, bedarf es nur eine kleinen Mindset-Shifts, der allerdings eine riesige Auswirkung hat. Das Ziel ist es, die Kausalität zwischen X (Motivation) und Y (Dem eigenen Verhalten) umzukehren. Dazu ist es entscheidend, anzufangen und ersten Schritt zu machen. Und zwar unabhängig des eigenen emotionalen Zustands. Sobald man nämlich begonnen hat, ins Tun zu kommen, entstehen die ersten kleinen Erfolgserlebnisse. Die versorgen einen mit einer gehörigen Portion Motivation, so dass man Lust bekommt, direkt weiterzumachen. Es folgen weitere Erfolgserlebnisse, welche die Motivation wachsen lassen. Und ehe man sich versieht, ist aus den hunderten von Meilensteinen plötzlich das große Ziel geworden, dass man so gerne erreichen wollte.

Selbstmotivation ist das Ergebnis, nicht die Voraussetzung

Die Reihenfolge in unseren Beispielen würde nach dem Mindset-Shift wie folgt aussehen:

  • Wenn ich beginne, mein Buch zu schreiben, dann folgen die guten Ideen von ganz alleine
  • Wenn ich Sport treibe, dann bin ich voller Energie
  • Wenn ich anfange, den neuen Onlinekurs zu entwickeln, werde ich regelmäßig von der Muse geküsst
  • Wenn ich meinen YouTube Channel starte, werde ich irgendwann so erfolgreich, dass ich mir das professionelle Equipment leisten kann
  • Wenn ich anfange, ins Machen zu kommen, folgt die Motivation von selbst

Siehst Du den Unterschied? Es ist ein kleiner Shift im Mindset, aber die Auswirkungen sind einfach riesig. Ich schlage also vor, dass Du Deine Selbstmotivation nicht mehr von Gefühlen abhängig machst, die sowieso nie da sind, sondern dass Du sie aktiv selber entwickelst. Dabei wünsche ich Dir ganz viel Spaß und Erfolg!

Die Change

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